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Samstag, 9. Mai 2009

Filme der Spiegel unseres inneren

Was sagen die Filme im Kino über unsere Gesellschaft aus?

Wer seine Finger am Pulsschlag unserer Gesellschaft legt, wird an die Filme und Serien nicht vorbeikommen. 2 Punkte verdeutlichen warum Medien ein Fenster zu unserer Seele sind.

1. Ein Gesetz unserer Wahrnehmung ist das wir alles was wir sehen in uns aufnehmen. Unser Gehirn notiert alles, bewusst und unterbewusst. Ob wir ein Wahrgenommenes Verhalten schätzen oder verachten, ist garnicht von Bedeutung. Je öfter wir etwas wahrnehmen desto präsenter ist ein Verhaltensmuster in unserem Kopf verankert. Es geht sogar so weit dass wir uns in die Gefühle der betroffenen Personen hineinversetzen. Dieses hineinversetzen kann so erfolgreich sein, dass man sogar genauso fühlt wie ein Opfer oder Täter. Dies zeigt auf das wir sogar unsere Biochemie mit der beobachteten Person angleichen. Jeder hat schonmal etwas im Film miterlebt, selbst beim Lesen von Büchern funktioniert diese Form des MIT-Gefühls. Zeig mir womit du dich beschäftigst, und ich sage dir was in dir vorgeht. Denn man wird zudem womit man sich befasst.

2.Wir haben die Eigenschaft zu lesen und zu konsumieren wonach wir Lust haben. Wenn sich Inhalte nicht mit unserer Grundstimmung vereinen lassen, sind wir buchstäblich nicht in der Stimmung dazu. Dadurch festigt sich unsere Grundstimmung, sie wird zu einem Psychologischem Indikator. Wenn sich unsere Stimmung verändert hört man das Sofort an unserer Musik und den Filmen die wir sehen. Menschliche Psyche ist auf Harmonie ausgerichtet, daher sind all unsere Signale einstimmig. Das ein trauriger Mensch fröhlich umherspringt ist kaum möglich.

Filme sind voll und ganz auf unsere Wahrnehmung gemünzt und deshalb unterliegen sie diesen 2 Regeln. Sie Zeigen uns die Grundstimmung unserer Gesellschaft und geben uns Einblick in die Psyche der Menschen.

Fangen wir mit den Filmen unsere Väter und Großeltern an. Zu Zeiten eines Heinz Erhard, Loui Definet, eines Heinz Rühmann. Uns jüngeren fehlt der emotionale Draht zu diesen Filmen denn wir sind nicht mehr in Stimmung dazu. Es waren Optimistische Zeiten wo das Wirtschaftswunder um sich Griff. Der überwundene 2 Weltkrieg schuf das Bedürfnis nach Harmonie und Frieden.

In den 70ern und 80ern Waren die Filme ausgewogen und vielfältig. In einigen Filmen wurde die Angst vor einem neuen Krieg wurde durch Geschichten von Alien Invasionen verarbeitet. Die Angst vor einem atomaren Fallout fand auch den Weg in die Filme. Dort kämpfen sich Menschen durch Postapokalyptische Landschaften.

In den 90ern war die Stimmung bereits angespannter. Der Fall der Mauer wirbelte alles auf auch unsere Ängste. Wenn ein Weltreich fällt ist einiges Los. Neue Möglichkeiten aber auch Gefahren Bestimmen den Geist dieser Zeit. Filme mit dieser Aussage sind zb. Jurassik Park.

Einige Aktuellen Filme sind durchzogen von einer nahezu düsteren Zukunfts Perspektive. Man spürt Angst um die Menschheit selbst. In vielen Filmen wird die Menschliche Rasse nahezu ausgerottet. Auch die Horrorfilme erreichen einen Grad an Perversion und Härte wie es noch nie der Fall war. Für die heutige Generation kann man sagen viele warten auf eine große Katastrophe. Die heutige Grundstimmung ist geprägt von Angst.

Das Passt auch zu dem vermehrten aufkommen von Horrorfilmen. Angst kann man in reiner Form nicht lange ertragen. Man flüchtet vor seiner eigenen Angst, aber durch angsteinflößende Filme? Die Angst lässt uns erstarren wie ein Reh das in einen Scheinwerfer blickt. In der Angststarre können wir uns kaum mit etwas anderem beschäftigen. Wir sind nicht in der Stimmung dazu. Wenn man sich von der Angst nicht abwenden kann muss man mit ihr Leben. Da bleiben nur 2 Wege übrig. Entweder wir führen ein Leben in Zerstreuung, Drogenkonsum und Oberflächlichkeit, oder wir fahren unsere Gefühle herunter. Wie das aufsetzen einer Sonnenbrille wenn wir geblendet werden.

Manchmal habe wir dann doch das Bedürfnis uns Emotional wieder zu spüren. Fehlt das Gefühl sind wir wie Tod. Nichts kann unseren Gefühlspanzer besser knacken als ein Horrorshocker. Für andere Emotionen ist man nur schwer zugänglich. Wenn der Schrecken durch die Glieder fährt weiß man das man noch lebt. Aber an einer Horrordosis kann man sich gewöhnen, daher muss der Nächste Horrorfilm härter sein.

Einerseits spürt man dass man noch lebt, andererseits tötet man sich emotional ab, man wetzt sein letzten Rest Mitgefühl ab. So werden Menschen zu Taten befähigt die unsere schlimmsten Alpträume überbieten.

Dieser Welt ins Angesicht zu schauen kann angsteinflößend sein. Wird uns die kollektive Angst um unserer Mitgefühl und unseren Verstand bringen? Von ganzem Herzen nein!

Ich stehe mit meiner Angst nicht alleine da, und ich bin ihr nicht ausgeliefert. Ich übergebe meine Ängste und Sorgen Gott. Er sagt doch das er uns befreit. Wovor müssen wir mehr befreit werden als vor unserer Angst. Wir müssen vor Gott keine Angst haben, die Angst haben uns Menschen nahegebracht die selbst nichts anderes als Angst kennen. In unserer Welt gilt die Wahrheit nicht viel. Auch über Gott werden viele Lügen verbreitet. Wenn es Gott gibt gibt es auch Satan und er ist ein Meister der Lügen. Über Gottes Charakter wird ein ähnliches Lügennetz gespannt wie über dem 11 September. gewoben aus unserer Angst und Unwissenheit.

Wie ein Kind seinen Eltern vertraut vertraue ich Gott mein Leben und somit auch meine Ängste an. Er hält das Weltgeschehen fest in seiner Hand, und mich auch, wenn ich es gestatte. Ich vertraue auf Gottes versprechen. Sie geben mir Zuversicht, Optimismus, Kraft. Meine Aufmerksamkeit ist auf ihn gerichtet. Ansonsten würde mich die Angst unserer Gesellschaft erfassen. Davon kommt die Kraft der Gesellschaft voll ins Angesicht zu schauen. Wird es mir zu viel schaue ich meinem himmlischen Vater ins Angesicht. Der mich über alles liebt und sein Blut für mich vergossen hat.

Samstag, 4. April 2009

Warum zeigt sich Gott nicht?

Warum versteckt sich Gott?

Diese Frage ist so wichtig, dass niemand der sich mit Gott beschäftigt ihr ausweichen kann. Wer das Verhalten Gottes verstehen will muss seine Ziele kennen. Was sind die Ziele Gottes mit den Menschen?

An der Natur und dem Universum kann man Intelligenz erkennen, fast alle unseren Erfindungen haben die Natur zum Vorbild. Mathematik und Genialität in der Natur, sind nahezu Atemberaubend. Da Einfältigkeit keine Intelligenz erschaffen kann, sollten wir dem Erschaffer dieser Welt durchaus einen Starken Intellekt zugestehen. Es liegt nicht in der Natur eines intellektuellen Wesens leichtfertig und vorschnell zu handeln. Zumal ist alles von ihm gut durchdacht. Die Natur Funktioniert trotz Menschlicher Zerstörungen noch immer. Welche Maschine könnte ähnlicher Zerstörung sonst widerstehen.


In der Bibel steht das Gott uns liebt und er uns von der Sünde befreien will. Diese Aussage ist die Quelle unseres Konflikts. Wie kann uns ein liebender Gott alleine lassen?

Wenn Gott sich verbirgt, muss das einen intelligenten Grund haben. Daher muss die direkte Begegnung mit uns Menschen seine Ziele gefährden. Die Direkte Begegnung ist daher eine Gefährdung seiner Liebesbeziehung, und dem Weg der Sündenbefreiung. Daher stellt sich die Frage was Passiert wenn wir Gott direkt begegnen.

Welche Wirkung hat er auf uns Menschen?

Wie wir schon im Bericht von Die Gottesfrage feststellen kann uns schon der bloße Gedanke an Gott in Angst und Schrecken versetzen. Warum ist das so?

Wenn wir vor einer Respektsperson zitiert werden sind wir aufgeregt. Warum diese Anspannung? Weil diese Person hinter dem Schreibtisch, den nötigen Einfluss hat um uns das Leben schwer zu machen. Der Chef kann uns Kündigen, der Polizist einsperren, der Agent uns verschwinden lassen. Sie haben Machtüber uns daher sind das Respektspersonen. Unter dieser Anspannung achten wir auf alles. Haben wir was ausgefressen und ist der Mann Sauer auf uns. Missbraucht er seinen Einfluss oder ist er uns wohlgesonnen?

Wenn es einen Schöpfergott gibt, dann kann man ihn durchaus als Respektsperson bezeichnen. Er ist ja der Schöpfer und Herrscher über das Universum. Stellt euch vor ihr würdet tatsächlich vor ihm stehen. Wenn wir jemanden nicht kennen, benutzen wir Ersteindrücke um ein mögliches Verhaltensprofil von ihm zu erstellen. So benutzt unser Gehirn Erfahrungen um das bestmögliche Verhalten vorzuschlagen. Dies passiert rasch und intuitiv, das Großhirn ist für diesen Vorgang zu langsam. Daher wird alles Wissen abgerufen welches mit Erinnerungen verknüpft ist, unsere Erfahrungen. Der Mandelkern Amygdala Kreiert aus der Summe der Erfahrungen ein Gefühl. Es hängt also von unseren Erfahrungen ab wie wir auf Gott reagieren werden.

Was passiert denn nun wenn wir ihm begegnen?

Wir bekommen es mit der Angst zu tun. Denn wir kennen Gott nicht, daher versuchen wir aus unseren Erfahrungen heraus zu agieren. Stellt euch Göttliche Macht in den Händen eines Menschen vor. Diese Vorstellung ist das Furchteinflößendste was es überhaupt gibt, aber wenn wir Gott nicht kennen kommt es zwangsläufig zu dieser Vorstellung. So ist unser Denken beschaffen, unter Menschen ist diese Strategie Nützlich und erfolgreich wenn es auch zu Vorurteilen kommt. Bei Gott funktioniert das nicht. Er will eine Liebesbeziehung zu uns, und keine Angst. Stellt euch vor eure Familie hätte eine solche Angst vor euch. Niemand der seine Familie liebt könnte das ertragen.

Gott ist kein Mensch und ihn mit einem gleichzusetzen ist ein großer Fehler. Der einzige Weg aus dieser Falle aus Vorurteilen und Angst ist ihn kennenzulernen. Doch dass muss aus der Distanz passieren da uns die Angst sonst um den Verstand bringt. Deshalb wird die Bibel als Brücke betrachtet um Gott kennenzulernen. Wenn Gott uns wirklich so liebt wird er alles in seiner Macht stehende tun um sich uns zu offenbaren. Seine Zurückhaltung ist ein Zeichen dafür dass er uns Achtet und nicht überfordern will. Es bedeutet, das er aus seiner Macht kein Nutzen ziehen will. Das heißt Angst ist nicht das Fundament seiner Macht ist.

Gott wo warst du?

Samstag, 28. März 2009

Die Gottesfrage

Die Gottesfrage
Gibt es einen Gott oder nicht? Gibt es den Definitiven Beweis oder Nicht? Der absolute Gottesbeweis ist wie der Heilige Gral aller religiösen Menschen. Man sucht ihn seid es das Christentum gibt aber scheint ihn nicht zu finden. Woran liegt das? Die einen sind überzeugt die anderen Kritisch. Wenn man sich mit der Diskussion dieser Grundfrage auseinandersetzt folgt sie keiner Normale Meinungsbildung, sie wird mit viel Hingabe und Herzblut geführt.

Ein Normale Diskussion ist wie eine Schachpartie zu vergleichen. Man bringt seine Argumente und Fakten in Stellung. Jede Behauptung wird durch Beweise gedeckt, ansonsten werden sie aus dem Feld geschlagen. An dieser Gesprächspartie ergibt sich ob eine Behauptung Richtig oder falsch ist. Ist ein Argument haltbar oder nicht. Viele konstruktive Diskussionen verlaufen nach diesen ungeschriebenen Regeln. Religiöse Diskussionen funktionieren aber nicht nach diesen Normen. Wer sich davon überzeugen will braucht nur das Gespräch zwischen Atheist und Christ zu beobachten. Man verhakt sich heillos ineinander ohne auch nur einen Schritt weiter zu kommen. Normale Debatten werden mit Fakten geführt religiöse mit Glauben und Herzblut. Das ist der Unterschied den man herausheben muss. Die Debatte der gottesfrage muss man anders angehen. Viele Gespräche sind so Fruchtlos weil man die Grundsätze einfach nicht kennt.

Der Glaube

Eine Säkulare Debatte ist 2 Dimensional, Richtig und Falsch. Die Religiöse ist 3 Dimensional. Richtig, Falsch, Glaube. Normale Gespräche sind Emotionslos, Der Glaube ist es nicht. Jeder Mensch vertritt einen Glauben den er mit Herzblut verteidigt. Gott, Evolution, Vernunft, Pluralismus, Feminismus Humanisten und allerlei sonstige Ansichten. Wer hier weiterkommen will muss sich mit der Psychologie des Glaubens selbst auseinandersetzen.

Glauben oder Nichtglauben

Zu glauben, ist eine Emotionale Entscheidung. Gefühle kann man nicht diktieren und erzwingen. Hass vielleicht, aber bei manchen Menschen klappt nicht mal das. In der Psychologie gibt es den Begriff der Refraktionärs- Phase, unsere Gefühle machen es uns unmöglich klar zu denken. Selbst wenn wir es besser Wissen, in großer Erregung kann man dann nicht über richtig und falsch debattieren. Wenn sich ein Gespräch verhakt befindet sich oft einer der beiden Gesprächspartner in dieser Refraktionärs-Phase.

Das Problem an der Wurzel Packen

Eine Große Erregung ist manchmal auch nicht direkt zu erkennen. Steht diese aber im Raum, ist an einem Konstruktiven Gespräch nicht zu denken. Welche Gefühle haben das Potential uns aus der Bahn zu werfen. Die Angst hat das Potential dazu, bricht sie aus verengt sich der Blick und man konzentriert sich nur noch auf die Gefahr. Kampf oder Flucht das sind die einzigen Reflexe die unser Kleinhirn nur noch kennt. Das Großhirn hat Sendepause und sein Wissen liegt brach. Angst wird oft versteckt, wir sind manchmal so gut darin dass wir uns unserer eigenen ängste nicht mal bewusst sind. Wenn wir ein Religiöses Gespräch führen und sich die Fronten verhärten sollte man sich fragen, hat jemand Angst? Bin ich es oder mein gegenüber.

Bevor du dich der gottesfrage stellst frag dich selbst: „Habe ich Angst vor Gott?“ Stelle dich zuerst deiner Angst und sei dich ihrer bewusst. Erst wenn du bei der möglichen Existenz Gottes, einen klaren Kopf behältst kannst du Fakten und Argumente verarbeiten. Bei einer Klaren Meinungsbildung stellt man beide Ansichten Gleichberechtigt nebeneinander. Angst ist auch ein Flucht oder Leugnungsreflex. Es erfordert Mut beide Seiten mit vollem Gewicht in die Waagschale zu legen. Und wenn es noch offene Fragen gibt, gehe sie mit dem gleichen Mut an.

Angst macht blind, es erfordert Mut die Augen zu öffnen und der Wahrheit ins Angesicht zu schauen.