Warum versteckt sich Gott?
Diese Frage ist so wichtig, dass niemand der sich mit Gott beschäftigt ihr ausweichen kann. Wer das Verhalten Gottes verstehen will muss seine Ziele kennen. Was sind die Ziele Gottes mit den Menschen?
An der Natur und dem Universum kann man Intelligenz erkennen, fast alle unseren Erfindungen haben die Natur zum Vorbild. Mathematik und Genialität in der Natur, sind nahezu Atemberaubend. Da Einfältigkeit keine Intelligenz erschaffen kann, sollten wir dem Erschaffer dieser Welt durchaus einen Starken Intellekt zugestehen. Es liegt nicht in der Natur eines intellektuellen Wesens leichtfertig und vorschnell zu handeln. Zumal ist alles von ihm gut durchdacht. Die Natur Funktioniert trotz Menschlicher Zerstörungen noch immer. Welche Maschine könnte ähnlicher Zerstörung sonst widerstehen.
In der Bibel steht das Gott uns liebt und er uns von der Sünde befreien will. Diese Aussage ist die Quelle unseres Konflikts. Wie kann uns ein liebender Gott alleine lassen?
Wenn Gott sich verbirgt, muss das einen intelligenten Grund haben. Daher muss die direkte Begegnung mit uns Menschen seine Ziele gefährden. Die Direkte Begegnung ist daher eine Gefährdung seiner Liebesbeziehung, und dem Weg der Sündenbefreiung. Daher stellt sich die Frage was Passiert wenn wir Gott direkt begegnen.
Welche Wirkung hat er auf uns Menschen?
Wie wir schon im Bericht von Die Gottesfrage feststellen kann uns schon der bloße Gedanke an Gott in Angst und Schrecken versetzen. Warum ist das so?
Wenn wir vor einer Respektsperson zitiert werden sind wir aufgeregt. Warum diese Anspannung? Weil diese Person hinter dem Schreibtisch, den nötigen Einfluss hat um uns das Leben schwer zu machen. Der Chef kann uns Kündigen, der Polizist einsperren, der Agent uns verschwinden lassen. Sie haben Machtüber uns daher sind das Respektspersonen. Unter dieser Anspannung achten wir auf alles. Haben wir was ausgefressen und ist der Mann Sauer auf uns. Missbraucht er seinen Einfluss oder ist er uns wohlgesonnen?
Wenn es einen Schöpfergott gibt, dann kann man ihn durchaus als Respektsperson bezeichnen. Er ist ja der Schöpfer und Herrscher über das Universum. Stellt euch vor ihr würdet tatsächlich vor ihm stehen. Wenn wir jemanden nicht kennen, benutzen wir Ersteindrücke um ein mögliches Verhaltensprofil von ihm zu erstellen. So benutzt unser Gehirn Erfahrungen um das bestmögliche Verhalten vorzuschlagen. Dies passiert rasch und intuitiv, das Großhirn ist für diesen Vorgang zu langsam. Daher wird alles Wissen abgerufen welches mit Erinnerungen verknüpft ist, unsere Erfahrungen. Der Mandelkern Amygdala Kreiert aus der Summe der Erfahrungen ein Gefühl. Es hängt also von unseren Erfahrungen ab wie wir auf Gott reagieren werden.
Was passiert denn nun wenn wir ihm begegnen?
Wir bekommen es mit der Angst zu tun. Denn wir kennen Gott nicht, daher versuchen wir aus unseren Erfahrungen heraus zu agieren. Stellt euch Göttliche Macht in den Händen eines Menschen vor. Diese Vorstellung ist das Furchteinflößendste was es überhaupt gibt, aber wenn wir Gott nicht kennen kommt es zwangsläufig zu dieser Vorstellung. So ist unser Denken beschaffen, unter Menschen ist diese Strategie Nützlich und erfolgreich wenn es auch zu Vorurteilen kommt. Bei Gott funktioniert das nicht. Er will eine Liebesbeziehung zu uns, und keine Angst. Stellt euch vor eure Familie hätte eine solche Angst vor euch. Niemand der seine Familie liebt könnte das ertragen.
Gott ist kein Mensch und ihn mit einem gleichzusetzen ist ein großer Fehler. Der einzige Weg aus dieser Falle aus Vorurteilen und Angst ist ihn kennenzulernen. Doch dass muss aus der Distanz passieren da uns die Angst sonst um den Verstand bringt. Deshalb wird die Bibel als Brücke betrachtet um Gott kennenzulernen. Wenn Gott uns wirklich so liebt wird er alles in seiner Macht stehende tun um sich uns zu offenbaren. Seine Zurückhaltung ist ein Zeichen dafür dass er uns Achtet und nicht überfordern will. Es bedeutet, das er aus seiner Macht kein Nutzen ziehen will. Das heißt Angst ist nicht das Fundament seiner Macht ist.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen